Francisca Clamer

Hineingeboren in den Raum zwischen zwei Welten, den Raum der Equinox, 

der Tag-und-Nacht-Gleiche im Herbst –

umgaben mich verschiedene Kulturen (mein Vater kommt aus Honduras,

meine Mutter aus Schleswig-Holstein; geboren in Basel lebte ich viele Jahre in Jerusalem. 

Auch verschiedene Sprachen waren da (Deutsch, Englisch, Hebräisch, Arabisch, Spanisch)

So habe ich schon früh das Lauschen gelernt, das Hinein-lauschen in Räume und Zwischenräume.

 

Nach sieben Schulen, in drei verschiedenen Sprachen, wurde ich an der Hochschule der Künste, 

HdK Berlin, als Cellistin ausgebildet,

Es folgten einige Jahre, die ich ausschließlich dem Cellospielen und Cellounterrichten widmete.

 

Eine Sehnsucht nach Veränderung führte mich auf meinen Weg zur Heilkunst;

zunächst in Berlin mit Chinesischer Medizin, klassischer Homöopathie und Pflanzenheilkunde.

So sind es die Kunst und die Heilkunst die mich rufen, die mein Leben bewegen.

 

Mit der Geburt meines Sohnes begegnete mir Jin Shin Jyutsu – die Kunst der Heilenden Berührung.

Jin Shin Jyutsu – Physio-Philosophie, die „weibliche Seite der Chinesischen Medizin“,

ist Heilkunst, die sich auch mit der Gesamtheit des Lebens befasst.

Damit fand ich einen Bogen, der groß genug war, meine Welten zu vereinen.